Sicheres Ein- und Aussteigen in den Schwimmteich ist grundsätzlich erforderlich.
Stege, Leitern, Treppen, flache Ufer und Sprungsteine sollten
bequem und gut erreichbar sein. Feine, runde Kiesel mit in Magerbeton
gesetzten Trittsteinen erleichtern den Einstieg. Durch dichte Bepflanzung,
steile Ufer, grobe und ggf. spitze Kiesel (fußfeindlich), hält man
Besucher aus der sensiblen Reinigungszone fern. Ansonsten gelten hier
dieselben Regeln zur Uferrandgestaltung wie bei allen Gartenteichen.
Die Kapillarsperre sollte möglichst nicht zu sehen sein.In Schwimmteiche gehören Holzstege. Zusätzlich können in größeren und öffentlichen Anlagen Schwimminseln, Sprungsteine oder Leitern eingebaut werden. Die Fundamente für Stege sind variabel auf und unter der Dichtungsbahn einbaubar. Schwimminseln werden gegen Aufschwimmen mit Gewichten auf der Dichtung gesichert. Treppen aus Natursteinen (Granit, Porphyr oder Muschelkalk) unterstreichen den natürlichen Charakter eines Schwimmteiches. Auf die Gefahr der Veralgung und damit einhergehender Rutschgefahr muß hingewiesen werden.
Das Leben im Wasser ist ein komplexes System physikalischer, chemischer
und biologischer Vorgänge, beeinflußt von Pflanzen, Boden,
Wasser, Licht und Temperatur zurück.
Der Aufbau des Bodenkörpers in der Reinigungszone ist neben der
Technik entscheidend für die Sauberkeit des Schwimmteichwassers. So
werden zum Bau der Reinigungszonen unterschiedliche Substrate verwendet.
Entscheidend für die Abbau-, Umwandlungs- und Festlegungsmechanismen
ist die gute O2-Versorgung des Bodenkörpers. Eine Erhöhung
des O2-Eintrags kann durch die Umwälzung des Schwimmteichwassers
mit Hilfe einer Ringdrainage im Filterkörper erfolgen.
Nur die Reinigungszone wird mit Substrat befüllt. Der Boden der
Schwimmzone bleibt frei. Wichtig bleibt, bei der Befüllung darauf hinzuweisen,
daß die anfängliche Wasserqualität nicht erhalten bleibt. Erst
ist das Schwimmteichwasser klar, trübt sich dann und schließlich pendelt
sich das System ein. Leitungswasser ist unter Umständen teuer
(Preis für Abwasser). Eigenes Brunnenwasser kann Stickstoffmengen
enthalten.
Wasserpflanzen bringen Sauerstoff in die Sumpfzonen,
nehmen Nährstoffe aus dem Wasser auf – vermitteln
Naturnähe. Gegebenheiten und persönlicher Geschmack
steuern die Bepflanzungen. Schwimmpflanzen wie die
Krebsschere müssen aus dem Schwimmbereich herausgehalten
werden, da ihre scharfzähnigen Blätter das
Schwimmen verleiden.
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